Jagstheim

Jagstheim liegt etwa 5 Kilometer südlich der Stadt Crailsheim an der namensgebenden Jagst. Diese durchfließt das Gebiet der ehemaligen Gemeinde von Süd nach Nord, in sie münden dort die Speltach von Westen und von Osten der Degenbach, der kurz zuvor einen etwa 6 ha großen Stausee durchläuft. Im Süden Jagstheims endet der hohenlohisch-fränkische Sprachraum. Jagstheim besitzt die Ortsteile Burgbergsiedlung, Alexandersreut, Eichelberg, Stöckenhof, Kaihof, Jakobsburg und Wiesmühle. Zu den Nachbargemeinden gehören die Crailsheimer Stadtteile Onolzheim, Ingersheim, Westgartshausen und die Gemeinden Stimpfach und Frankenhardt.

Durch die Fahrzeuge der Abteilungen Jagstheim (LF 8-6), Westgartshausen (LF 8-6) und Goldbach (LF 10-6) wurde im Herbst 2009 der zweite Löschzug gegründet. Der zweite Löschzug führt regelmäßig Übungen mit der Ausbildungsgruppe Brand durch. Die Durchführung dieser zusätzlichen Übungen ermöglicht es den drei Abteilungen ihren Wissensstand sowie ihr feuerwehrtechnisches Geschick auf hohem Niveau aufrecht zu erhalten.

Personal und Gliederung

Von den momentan 32 Feuerwehrmännern und 1 Feuerwehrfrau (23 Mann aus Ort und Siedlung, 4 Mann aus Alexandersreut und 5 Mann aus Eichelberg) leisten noch einige Kammeraden zusätzlichen Dienst im ABC- Zug sowie der Führungsgruppe. Die Abteilung Jagstheim verfügt momentan über 18 einsatzbereite Atemschutz-geräteträger, 2 Zugführer, 9 Gruppenführer und 14 Maschinisten mit der für das Fahrzeug benötigten Fahrerlaubnis. Darüber hinaus besitzt der Großteil der Kammeraden das Feuerwehrleistungsabzeichen Baden- Württemberg in Bronze, Silber oder Gold.

Gerätehaus und Technik

Das im Jahre 1988 eingeweihte Gerätehaus ist das Zuhause des LF 8-6, sowie der Mittelpunkt zahlreicher Übungen und Fortbildungen der Abteilung. Neben dem Stellplatz des Fahrzeuges verfügt das Magazin über zusätzlichen Platz für einen Schlauchwagen, eine Werkbank, eines Schlauchregals, 2er Rettungsringe sowie der  Spinde für die Mannschaft. In dahinter liegenden Lagerräumen befinden sich weitere Ausrüstungsgegenstände wie Feuerlöscher, Ölbinder sowie weitere Gegenstände. Außerdem bietet das Magazin einen großzügigen Schulungsraum, neue sanitäre Einrichtungen (WC und Dusche) sowie einer modernen Küche.

Das Einsatzfahrzeug

Im Oktober 1967 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Jagstheim ihr erstes Löschgruppenfahrzeug, ein TS 8. Bald nach der Eingemeindung (1. März 1972) bekam die Abteilung ein neues modernes Löschgruppenfahrzeug, ein LF 8. Das LF 8 aus dem Jahre 1972 wurde im Jahre 1997 durch ein MAN Löschgruppenfahrzeug LF 8-6 ersetzt und steht bis zum heutigen Tage im Dienste.

Die Geschichte

Der Freiwillige Feuerwehr Abteilung Jagstheim sind angeschlossen Alexandersreut, Eichelberg, Kaihof und Stöckenhof. Die ersten Eintragungen in ein Feuerwehrmannschaftsbuch sind auf das Jahr 1878 angelegt. Brand- bzw. Katastrophenbekämpfung sind ohne Feuerwehr gar nicht mehr denkbar. Im Jahre 1949 konnte in Jagstheim die erste Sirenenalarmierung in Betrieb genommen werden, bis dahin war es das kleine Glöckchen auf dem Kirchturm, das die Feuerwehr alarmierte. Im Oktober 1967 bekam die Freiwillige Feuerwehr Jagstheim ihr erstes Löschfahrzeug, ein TS 8. Die bis zum Februar 1972 eigenständige Feuerwehr wurde durch die Eingemeindung in die Stadt Crailsheim umbenannt in „Freiwillige Feuerwehr Crailsheim Abteilung Jagstheim“. Bald nach der Eingemeindung (am 1. März 1972) bekam unsere Abteilung ein neues, modernes Löschfahrzeug ein LF 8, das bei den Feuerwehrmännern große Freude aufkommen ließ. Doch sehr schnell stellte man fest, dass das Fahrzeug im bestehenden Feuerwehrmagazin nicht vorschriftsmäßig untergebracht werden konnte, da dieses für ein solches Fahrzeug nicht gebaut wurde. Ab diesem Zeitpunkt wurde mit den zuständigen Behörden und dem Ortschaftsrat beraten. Ein Neubau ließ sich aus Kostengründen nicht verwirklichen, und so machte man sich auf die Suche nach einer Lösung. Nach langen Planungen und Beratungen im Ortschaftsrat und im Gemeinderat fand man im Jahre 1986 eine optimale Lösung, das Feuerwehrgerätehaus im nicht mehr benötigten Teil des Tierzuchthofes unterzubringen. Es wurde ein Plan erstellt und die Feuerwehrmänner leisteten einen enormen Anteil an Eigenleistungen und so entstand ein Gerätehaus das außer dem Löschfahrzeug noch einen Unterrichtsraum und moderne sanitäre Anlagen besitzt und somit allen Anforderungen gerecht wurde. Am 3. Juli 1988 wurde dann dieses Gerätehaus, verbunden mit einer großen Einweihungsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Jagstheim übergeben. Das LF 8 aus dem Jahr 1972 wurde im Jahre 1997 durch ein MAN Löschgruppenfahrzeug LF 8-6 ersetzt und steht bis zum heutigen Tage im Dienste. Im Herbst 2007 erweiterten die Kameraden in vielen Stunden Eigenleistung den Unterrichtsraum, indem weiterer Platz durch einen Wanddurchbruch hinzugewonnen werden konnte. In den neu gewonnenen Räumlichkeiten befinden sich eine moderne Küche sowie weitere sanitäre Anlagen. Die Umbaumaßnahmen konnten bereits im Frühjahr 2008 erfolgreich abgeschlossen werden.

Kommandantenhistorie

•    Bis1949 war der Landwirt Friedrich Ströbel Feuerwehrkommandant
•    Von Juli 1949 bis 1955 Zimmermeister Friedrich Philipp
•    Von 1955 bis 1962 Egon Ruf
•    Von 1962 bis 1975 Maurer Helmut Hanselmann
•    Von 1975 bis 1981 Küfermeister Friedrich Zeller
•    Von 1981 bis 2005 Landwirt Volker Präg
•    Von 2005 bis heute Landwirt Bernhard Wüstner

Kontakt

Abteilungskommandant: Stellv. Abteilungskommandant: Gerätewart:
Tim Woisetschläger Michael Ehrmann N. N.
Tel.: 07951/2972274 Tel.: Tel.: 07951/403-3000
Fax: Fax: Fax: 07951/403-2000
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Marktplatz 1
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Freiwillige Feuerwehr Crailsheim

Feuerwache 1
Gartenstraße 14
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Freiwillige Feuerwehr Crailsheim

Feuerwache 2
Im Fliegerhorst 9
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